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Nachhaltigkeit

Die Nachfrage an Mezcal und Agavendestillaten wächst stark. Doch je höher die Nachfrage, desto höher die Landwirtschaftlichen Herausforderungen.


Vor allem beim Mezcal wird es schwerer. Die Agaven wachsen oft wild und es gibt weniger Felder als bei Tequila aus der blauen Weberagave. Das daraus resultierende Problem: Es werden wilde Agaven geerntet und schnell auch zu viel, so dass die Natur nicht nachkommen kann. Schon heute sind 15 Agavenarten vor dem Aussterben bedroht.


Man muss verstehen, das eine Massenproduktion von Mezcal nicht nur schwer um zu setzen ist, sondern auch eine Grenze hat. Nur wenn Gärtnereien große Massen an Agaven heranzüchten und wieder aussetzen in die Wildes, dann können die Erträge gesteigert werden. Man könnte zwar beginnen ausschließlich die blaue Weberagave an zu bauen, doch auch hier sind jetzt schon Landwirtschaftliche Schäden entstanden. an Orten an denen ausschließlich eine einziege Pflanze angebaut wird, entstehen Bodenprobleme und Schädlingsbekämpfungssorgen.


Wo viele Agaven Wachsen, braucht es nicht nur Platz durch Rodung von Wäldern. Auch sonst wird beim Agavenrösten viel Holz zum Feuern benötigt. Bäume wachsen jedoch langsamer als sie verbrennen. Auch hier treten Probleme auf.


Um Agaven zu vermehren benötigt es Fledermäuse. Diese bestäuben und verteilen die Samen der Agavenblüte. Nur das die Blüte von den Bauern abgeschnitten wird, bevor diese blühen kann. So bleiben zwar die wichtiegen Nährstoffe in den Argaven, doch auch die Fledermäuse sterben auf Grund von mangelnden Blüten aus. Weniger Fledermäuse bedeuten dann auch weniger wilde Agaven.


Mezcal und Tequila sind Mexikanische Nationalgetränke und sollten aus vielerlei Gründen auch hauptsächlich dort konsumiert werden. Hohe Preise sind eine gerechtfertigte Angabe, bei einem Produkt, welches bei zu hoher Nachfrage die Natur & Landwirtschaft von Mexiko zerstören würde.

Agavendestillate sollten einen Champagner Stellenwert in Europa haben und mehr bewusst Genossen und weniger hintergekippt werden. Mezcal oder Tequila als besser nur in besonderen Bars mit höheren Preisen. Eine Discothek, könnte sicherlich auch ohne Tequila überleben und damit Mexiko unterstützen.

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