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Finde die 35 Drinks

In der Gastronomie ist es eines der größten Herausforderungen.


Man muss mit den unterschiedlichsten Charakteren zurechtkommen. An den Tischen und Bartresen, sitzen so unterschiedliche Menschen und Streng genommen ist jeder einzelne eingeladen sich wohl zu fühlen.


Hugo arbeitet seit 2006 in der Gastronomie und liebt es den rubin roten Aperol zu spritzen. Aber auch für die Kleinen an der Bar hat er von seinen Reisen durch die Welt wunderschöne, fruchtige Mixgetränke ohne Alkohol im Ärmel.

„Die kleine Shirley Temple kommt jeden Samstag mit Ihrer hübschen Mama zu mir“


Zwinkert Hugo kurz und lächelt. „Einige Damen bleiben einem einfach im Kopf“. Sprach er weiter. „Die Mama von Shirley kam das erste Mal ganz in weiß. Wie die weiße Lady aus der Raffaello Werbung.“


Damals überredete Hugo sie zu einem Whiskey. Als die Dame sich nach einem kleinen Schluck schüttelte und sprach: „Brrr ist der Whiskey sauer“ lachte Shirley laut mit den Worten: „Gott Mama!“ Die schöne Dame in weiß war eine Weißrussin und ist heute seine Frau. So hört er mittlerweile auch die Worte von Shirley: „Gott Papa!“ Aber bei allen schönen Momenten, sind eigenartige jeder Zeit auch möglich.


Ein Stammkunde aus einer anderen Bar wird er ebenso nie vergessen. Fast jeden Abend trat er in lumpiger alter Mode an den Tresen heran. Ein alter rostiger Nagel am Eingang war stehts sein Kleiderbügel. Der Besitzer der Bar ließ diesen Nagel sogar auf Grund des Mannes nicht entfernen. Aber so ist es. Die Gäste schreiben Geschichten in unseren Räumen. Selbst sein Motorrad, mit dem er jeden Abend kam war museumsreif, mit diesem Seitenwagen in dem er seine halbe Wohnung mit zu haben schien. Der alte Mann war französisch, 75 Jahre und in seinen jungen Jahren in der Luftfahrt gewesen. Er war sehr kosmopolitisch, was ihn in dieser Hinsicht eigentlich auch wieder recht sympathisch machte. Genau wie Hugo hatte er viel von der Welt gesehen. Das Hugo ursprünglich auch Franzose war, sprach der Mann stehts von einem französischen Treffen.


Durch das freie Cuba in dem Hugo lernte, wie man Rhum herstellt und geriebene Ananas kostete, über Mexico in dem er mit Lopez einmal Tequila bei Sonnenaufgang trank, bis er nach einem kurzen Zwischenstopp in Florida das große Stadtbarleben in Manhattan kennen lernte. Der aller erste Barbesuch in der Marlin Bar, in der 5th Avenue hatte es ihm angetan.


Der Teufel sollte Ihn holen, wenn das nicht sein Traumberuf werden sollte. Die Drinks, die man hier bekam wahren nicht von dieser Welt. Doch genau so wie er Rum und Tequila kennen lernte, durch das Reisen und selbst herstellen, wollte Hugo auch die restlichen Spirituosen noch genauer kennen lernen. Mit dem wenigen Geld was er hatte, reiste er zwar nicht im goldenen Cadillac und langsam wie ein russischer Esel, aber genoss jeden Grashüpfer, Appletini Baum und die Verfolgungsjagd nach neuem Wissen.


Heute steht er mit all diesen Eindrücken hinter der Bar und kann Geschichten erzählen vom Irischen Kaffee mit Whisky, vom Harvey, der ständig betrunken gegen die Wand lief, wie er einmal einen Hurrikan sehen konnte und wie er in Amerika sogar einmal in der Boulevadier-Zeitung erwähnt wurde mit einem berühmten Brombeeren Drink.


Seine Geschichten machen so manch Bar-Abend zu einem Abenteuer. Einmal mixte Hugo 35 Drinks in 35 Minuten, die sich in diesem Artikel namentlich verstecken. Findest du sie alle?



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