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Das Helle Bier

Aktualisiert: 14. Apr 2020

Historik



im 19. Jahrhundert waren Untergärige Biere in Bayern die traditionellen Sorten. Ihre Farben schwankten jedoch stark von Brauerei zu Brauerei. Zwischen leicht trüb gelblich bis hin zu dunkelbraun konnte das Bier in jeder Bar stark variieren. Diese schwankenden Überraschungsbiere störten das Volk und man wünschte sich mehr gleichbleibende Qualitäten. Zur selben Zeit, war ein Bayer namens Josef Groll in Tschechien als erfolgreicher Braumeister angestellt und entwickelte ein patentiertes goldenes Pilsener Bier. Dieses war so beliebt, das es den Großteil des gesamten Biermarktes einnahm. Was ein Bayer erfunden hat, sollte es in Bayern auch geben. Man versuchte das Rezept zu kopieren ohne die Patentrechte zu verletzen, um auf dem Markt mithalten zu können.

Man entwickelte ein nahe zu identisches Bier was man jedoch tiefer hopfte. Sprich den Hopfenanteil sehr stark senkte. Die Brauerei Spatenbräu schoss dann 1894 das bis heute so beliebte Helle auf den Markt.





Herstellung


Für Helles wird ausschließlich Malz aus Braugerste verwendet. Dabei kommt überwiegend Pilsner Malz zur Anwendung. Die helle Farbe des Bieres ergibt sich durch die niedrigere Darrtemperatur (Trocknungstemperatur des Getreides) der Malze. Helle Biersorten weisen einen Alkoholgehalt zwischen 4,7 und 5,4 Volumenprozent auf.


Wie man Bier Herstellt findest du in folgendem Buch: Bier Herstellung


Beachte die oben genanten Besonderheiten eines Hellen Bieres dabei.