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Corona. Der Virus steht im Raum der Gastronomie



Die Nachrichten sind voll und die Zuschauer schon Corona-müde. Doch es herrscht immer noch der Ausnahmezustand. Die Politik schwingt von einer Maßnahme zur Nächsten und wir fragen uns immer mehr, bringen die Maßnahmen nun etwas?

Fakt ist, moderne Gastronomie aus dem Jahre 2020 hat schon seit Jahren Luft-Austauschanlagen gesetzlich verbaut, welche bis zu 8 Mal in der Stunde vor allem in Küchen und Restaurant Bereichen die Atemluft austauscht. Sollten sich also die gefürchteten Aerosole im Raum ausbreiten, würden diese alle 7 bis 15 Minuten abgesaugt werden. Doch nicht nur das, zusätzlich haben wir weitere Technologien, die nicht nur Bakterien, sondern auch Vieren aus der Luft filtern. Auch Ätherische Öle wirken auf verschiedene Erreger zusätzlich.

Wie viele Hygienekonzepte und Technologien es noch gibt, oder an welchen wir hätten forschen sollen im Sommer, kann man nicht an den Händen abzählen. Doch an diese Möglichkeiten ging man erst gar nicht ran.

Wir wussten alle, das im Herbst die Vieren und Infektionen wie jedes Jahr vermehrt auftreten. Wenn denn die Angst vor einem überlasteten Krankensystem immer der angebliche Punkt ist, an denen sich die Maßnahmen orientieren, warum wurden dann Einsparungen vorgenommen und kein Aufstocken von Personal und Betten in Angriff genommen?

Jetzt sitzen wir wieder unvorbereitet am selben Punkt wie im letzten Jahr. Die gesamte Bevölkerung muss erneut unter der Angst leben. Größten Teils nicht mit der Angst vor dem Virus, sondern mit der Angst vor Verlust von Arbeit, Wohnung und weiterer wirtschaftlicher Folgen, die natürlich mit zusätzlichen Erkrankungen einher gehen.

Die Gastronomie wäre mit den Maßnahmen:

Registrierungs Apps an den Tischen

Abstandsregeln

Desinfektionsmöglichkeiten

Umstrittenen Masken

Luftaustauschanlagen

Infrarot wärme Lampen für Außenbereiche

Und einem Schankverbot an Regelbrecher und Betrunkene

der mit Abstand sicherste Ort an dem man sich in diesen Zeiten aufhalten sollte nach Feierabend.

Und genau hier liegt nun das Problem. Während die Gastronomie realistische und sehr überzeugende Konzepte umsetzen kann und einen Beitrag zur Bekämpfung leisten könnte, stellt sich die Politik quer. Während sinnlose Maßnahmen auf der einen Seite, Gesetze und Regelungen ohne rechtliche Grundlagen vorgeschoben werden über das nicht einmal ein Parlament schauen und mitbestimmen darf, werden uns auf der anderen Seite auch noch Grenzen beim Helfen gesetzt.

Gastronomen könnten tatsächlich schnell bei einem Corona Fall im Restaurant sofort die Kontaktpersonen am Tag noch erreichen und informieren. Das ist jedoch gesetzlich verboten. Man bräuchte zum Telefonieren sogar eine ganze Ausbildung.

Das Kopfschütteln hat schon lange aufgehört. Nun liegt der Kopf schon zwischen den Händen. Sperrstunden in Italien um 18 Uhr sind für Betreiber natürlich ein Lockdown. Doch solange die Regierung keinen Lockdown ausruft, müssen diese nicht zwingend Entschädigungen zahlen. Aktuell wird das Geld auch mehr dafür gebraucht die Gehälter der Politiker aufzubessern.

Wir alle besitzen Verständnis, haben dasselbe Ziel. Die Normalität so schnell es geht wieder zurückzuholen. Wir alle helfen gern und sind kooperativ. Sogar kleine und größere Opfer können vollbracht werden. Doch alles mit Maß und Ziel.

Während Ärzte und Politiker noch über die Zahlen und Sinn der Testungen streiten, die bis heute eine Milliarde Euro gekostet haben, gehen nicht nur Existenzen zu Bruch. Auch die Menschen und deren Gesundheit leidet.

Wir stehen jeden Tag auf und wissen nicht ob wir morgen noch einen Job haben. Werden wir die Raten und die Miete nächsten Monat noch zahlen können? Diese Ängste machen etwas mit uns und unserer Gesundheit. Dieser innerliche Stress gepaart mit tiefsten Ängsten um Familie und Kind machen uns krank.

Eventuell sollten wir grundlegende Maßnahmen weltweit einführen und Technologie und Krankensysteme auf und einbauen, anstatt weiter von Woche zu Woche in Angst zu leben.