Zutaten &  deren Funktion

 

3 cl London Dry Gin = Spirituose

1 cl Zitronensaft = Zitrusquelle

1 cl Zuckersirup = Zuckquelle

1 cl Schmelzwasser = Wasserquelle

Den entstandenen "mini Gin Sour" mit 12 cl Champagner aufgießen zu einem 20 ml Drink.

Dekoration:

Kirsche / Zitronenzeste

Glas:

Flute

Kategorie:

Spritz

 

 

HISTORIK:

Ein Drink, der sich ein mal hin und wieder her verwandelt hatte.

Die ältesten Erwähnungen listen diesen Sour, welcher mit Champagner zu einem Spritz verarbeitet wurde mit Gin auf. Das 1948 erschienene „The Fine Art of Mixing Drinks“ von David Embury jedoch enthält ein Rezept des „Soixante Quinze“ (franz.: 75), das die Zubereitung mit Cognac vorsieht, da diese Variante „französischer“ wäre.

Seine erste Erwähnung finden wir bis dato 1927 von Judge Jr. in seinem Buch: "Here´s How".

Das „Savoy Cocktail Book“ mache den Drink ein paar Jahre später 1930 dann Welt berühmt.

Die Zubereitung erinnert an einen Sour der mit Champagner aufgespritzt wurde. da ein Klassischer Sour jedoch 6 cl Gin enthält und der Zusätzliche Champagner das Getränk viel zu alkoholisch werden lässt, halbierte man den Gin und hatte die Grundlage einer 4 bis 6 cl Aromatisierung eines Schaumweines wie es bei den heute so bekannten Spritzgetränken immer der Fall ist.

Zwar existierte die Kategorie Spritz zu dieser Zeit noch lange nicht, aber es gab schon damals Getränke die wir heute eindeutig als Spritz identifizieren können.

Historisches Rezept:

3 cl Dry Gin
1,5 cl frischer Zitronensaft
0,5-1 cl Zuckersirup
Champagner

 

Der Name French 75 kommt von einer französischen Kanone im 1. Weltkrieg mit damalig enormer Durchschlagskraft. Eine Kraft, die wir auch im French 75 Spritz finden. Der Gin in Kombination mit Champagner versteckt sich im Geschmack herfragend. Doch im Rausch kommt er schnell zum Vorscheinen. Ein Drink den man in kleinen Schlucken genießen sollte. 

Die Furcht mit hochwertigem Champagner zu mixen ist in vielen Bars vorhanden und man greift schnell zum Prosecco. Dann jedoch nennt ihn bitte nicht French 75. Ein Champagner hat unverwechselbare Hefen und Brotkrusten Noten. Ein Prosecco kann hier auf keinen Fall mithalten. 

Nicht ohne Grund rief der französische Mönch Dom Perignon “Kommt schnell! Ich trinke Sterne!“, nachdem er der Champagner erfunden hatte.

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